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Mit Vielfalt Zukunft gestalten - Kontaktperson

Kontakt

Andrea Schmidt
Projekt- und Veranstaltungsmanagement

Raum C 310a Hauptgebäude/Welfenschloss
Tel.: 0511 762-8947

E-Mail: schmidtunikik.uni-hannover.de

Zu meiner Person

Als aller Erstes: meine Eltern haben beide nicht studiert - ich erst nach einigen Umwegen.

Nach meinem Realschulabschluss wollte ich unbedingt Polizistin werden. Für den gehobenen Dienst brauchte man aber Abitur. Das bedeutete für mich: weiter zur Schule zu gehen. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Was mich motivierte weiter zu machen waren meine Freundinnen aus der Orientierungsstufe, die fast alle gleich auf das Gymnasium gewechselt waren. Meine Überlegung war also: "Ich will das, also schaffe ich das und was die schaffen, schaffe ich auch!" Der Anfang auf dem Gymnasium war schwer und das Zurechtfinden war eine Herausforderung. Mit Fleiß und viel Lernen habe ich es aber doch geschafft.

Wahnsinn! Doch was nun? In der Schule hatte ich mir keine großen Gedanken darüber gemacht, was nach dem Abitur folgen sollte. Dass meine Eltern nicht wirklich darüber begeistert waren, muss ich wohl nicht erwähnen. Wie ich feststellen musste, hatten sich viele meiner Freunde/innen sehr wohl Gedanken gemacht und so waren nach dem Sommer viele im Ausland oder schon im Studium. Zu Hause fiel mir die Decke auf den Kopf und lethargisch auf dem Sofa herumliegen war für mich keine Alternative. So hieß es dann für mich jobben und herausfinden, welches Studium ich aufnehmen möchte. Polizistin wollte ich nämlich ziemlich schnell nicht mehr werden. Dafür dann aber Architektin. Ich war gut in Kunst und interessierte mich schon immer für Architektur. Die Entscheidung war also getroffen, gut! Es folgten: Studienplatzbewerbung, Studienplatz bekommen und annehmen.

Auf ging es in einen neuen Lebensabschnitt. Wie ich allerdings schnell im Studienalltag feststellte, war das Studium der Architektur für mich leider gar nichts. Mir fehlte die Geduld beim Zeichnen, ich war nicht mit Liebe dabei und nach einem Semester brach ich mein Studium ab. Nach ein paar Überlegungen entschied ich mich für eine Ausbildung als Werbekauffrau, welche ich auch erfolgreich abschloss. Doch auch hier war ich noch nicht zufrieden. Es fehlte mir die Herausforderung und ich wollte weiter lernen. In meiner Ausbildung riet mir ein toller Lehrer, dass vielleicht die Wirtschaftswissenschaften etwas für mich seien. Dieses Mal informierte ich mich vor Studienbeginn ausgiebig und traf die richtige Entscheidung. Auch hier waren viel Fleiß und Lernen notwendig. Mein Studium finanzierte ich fast komplett selbst und bin sehr stolz auf meinen etwas verschwungenen Lebensweg.

Mein jetziger Job, Schülerinnen und Schülern Mut zu machen ihren eigenen Lebensweg zu gehen und die Universität mit ihren vielen tollen Fächern zeigen zu können, erfüllt mich mit viel Freude.