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Junge Denker auf den Spuren von Leibniz - Preisverleihung am 14.10.

Für den Wettbewerb "Jugend denkt - Leibniz Reloaded" wurden die vier besten Essays gewählt. Die öffentliche Preisverleihung findet am 14.10.2016 statt.

Wie hätte Leibniz heutige gesellschaftliche Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen betrachtet? Der philosophische Wettbewerb „Jugend denkt“ hat Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren aufgefordert, sich mit einem von fünf Leibniz-Zitaten zu beschäftigen. Gefragt war ein Essay mit einem Umfang von nicht mehr als 1.500 Wörtern, die Einsendungen kamen aus dem gesamten Bundesgebiet. Eine sechsköpfige Fachjury hat nun die vier besten Essays ausgewählt. Die festliche öffentliche Preisverleihung findet am 14. Oktober 2016 um 18.00 Uhr auf dem Conti Campus, Conti Foyer, Gebäude 1501, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover, statt. Medienvertreterinnen und Medienvertreter sowie die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

„Die eingereichten Beiträge waren sehr vielfältig und allesamt von hoher Qualität“, sagt Prof. Dr. Elfriede Billmann-Mahecha. „Es hat Spaß gemacht, sie zu lesen – die Auswahl war nicht leicht.“ Mit acht Mal am häufigsten gewählt wurde das Thema „So oft eine Stunde verloren geht, verliert man einen Teil des Lebens“. Ausschlaggebend bei der Auswahl waren die erkennbare Eigenständigkeit der Arbeit, die Schlüssigkeit und Überzeugungskraft der Argumente sowie die Klarheit der Sprache.

Die Gewinnerinnen und Gewinner reisen im Sommer 2017 mit einem Team aus Philosophen zu einem Wochenendseminar an die Nordsee. Dort können sie gemeinsam über gesellschaftlich relevante Themen philosophieren und diskutieren.

Ausgewählt als die vier besten Essays sind:

  • „Lasst uns unsere jeweiligen Errungenschaften tauschen, und das Licht am Lichte anzünden" von Fabian Mehling, 17 Jahre, aus Würzburg
  • „Es existieren keine zwei vollkommen gleiche Blätter“ von Bettina Schulze, 17 Jahre, aus Magdeburg
  • „Es existieren keine zwei vollkommen gleiche Blätter“ von Alexander Meyer, 18 Jahre, aus Wolfenbüttel
  • „So oft eine Stunde verloren geht, verliert man einen Teil des Lebens" von Katharina Fliege, 15 Jahre, aus der Wedemark

Zur Jury gehörten vier Professorinnen und Professoren aus der Philosophie: von der Leibniz Universität Prof. Dr. Uljana Feest und Prof. Dr. Dietmar Hübner sowie von der Universität Tübingen Prof. Dr. Cornelia Klinger und von der Universität Köln Prof. em. Dr. Klaus Erich Kaehler. Aus der Erziehungswissenschaft waren Prof. i.R. Dr. Detlef Horster und Prof. em. Dr. Thomas Ziehe dabei, beide von der Leibniz Universität Hannover.